Always a catch -

Es gibt immer einen Haken

Teil 1 von ?


Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.





Prolog:

Das schimmernde Hologramm warf hellblaue Glanzlichter auf das Gesicht des Klons, der die gesammelten Daten eines ihrer Aufklärer präsentierte.
„Geschätzte Bevölkerung: 6,75 Milliarden; Durchmesser: 12.750 Klicks. Raumfahrt: faktisch Null.“
„Klingt nach einem einfachen Ziel.“, meinte Obi-Wan Kenobi.
Vor ungefähr einem halben Jahr hatte man dem Jedi-Meister sein siebtes Sky Corps weggenommen und ihm stattdessen das zwölfte unterstellt. Der Commander dieser Einheit, ein Klon namens Drake mit einem kleinen Technik-Tick, war ein guter Mann. Obi-Wan war dankbar, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen. Drake war intelligent, außerordentlich talentiert wenn es darum ging, Probleme kreativ zu lösen und er besaß genau den richtigen Grad an Selbstständigkeit, den ein Klon seinem Geschmack nach haben durfte. Auch außerhalb der Einsätze verstand Obi-Wan sich gut mit ihm.
Jedenfalls besser als mit seinem Padawan.
Vor gut einem Jahr hatte der Jedi-Rat ihm in seiner unendlichen Weisheit einen neuen Schüler zugewiesen. Allerdings kam er mit diesem Jungen- Griffin Ukkr- nicht sonderlich gut klar.
Griffins ursprünglicher Meister war bei einer Mission nahe dem Äußeren Rand ums Leben gekommen. Obi-Wan hatte den Jedi-Meister Havoc nur flüchtig gekannt und Griffin tauchte in diesen eh schon nebligen Erinnerungen an gelegentliche Begegnungen im Saal der Tausend Quellen gar nicht auf.
Man hatte den mehr durch Verhalten als durch Worte geäußerten Wunsch des Jungen, nach dem Tod seines Meisters aus dem Jedi-Orden auszutreten, schlichtweg ignoriert und ihn dem nächsten freien Meister zugewiesen, der halbwegs zu ihm passen könnte.
Doch Obi-Wan hatte nicht das Gefühl, als würden er und Griffin -der sich so sehr von Anakin unterschied wie der Tag von der Nacht- sonderlich gut harmonieren.
Damals war Anakin gerade in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben worden, als der Junge mit Widerwillen im Herzen einfach auf der Matte gestanden hatte. Manchmal fragte sich Obi-Wan, ob es sein Schicksal war, sich mit einem Padawan erst nach vielen Jahren annähernd gut zu verstehen.
„Laut dem Aufklärer verfügt die Bevölkerung dieses Planeten über gute Atmosphärenjäger und starke Waffen, die sie ‚BFB‘ nennen. Sie zu unterschätzen wäre falsch, Sir, zumal sie starke Bodentruppen haben.“ sagte Drake.
„Wie lauten die Anweisungen des Rates, Commander?“, fragte Griffin, der bei diesem Brainstorming ebenfalls anwesend war.
„Der Rat befiehlt uns, dass wir den Planeten einnehmen und die separatistischen Truppen eliminieren sollen. Unseren Informatinen zufolge bauen sie hier ein besonders widerstandsfähiges Erz ab.“
Bevor jemand etwas antworten konnte, ertönte der charakteristische Alarm, der den Austritt aus dem Hyperraum ankündigte. Die Sichtblenden fuhren vorbei und gaben den Blick auf eine blau-grüne Welt frei, deren Oberfläche größtenteils von Wasser bedeckt war. Riesige Wolkenfelder verwehrten ihnen die Aussicht auf die Landmassen des Planeten.
Sofort erfüllten Meldungen über die Position der Begleitschiffe ihres Venator-Sternenzerstörers den Raum. Einer der Klone teilte ihnen mit, dass die Kommunikation auf dem Planeten erheblich zugenommen hatte.
Also hatte man sie schon entdeckt.
„Commander.“ setzte Obi-Wan an. „Bereiten sie die Truppen auf die Landung vor. Ziele dürfen sie selbst wählen, aber Begleitjäger will ich dabeihaben.“
„Jawohl, General.“, bestätigte Drake und gab durch seinen Comlink die Befehle weiter.
„Meister, muss ich mitkommen?“, fragte der Padawan leise. Obi-Wan kannte die Einstellung seines neuen Schülers zum Kämpfen, doch er konnte den Jungen nicht unnötig lange von offenen Kampfhandlungen fernhalten. Kämpfen gehörte zur Ausbildung numal genauso dazu wie das Ausarbeiten eines Plans. Er wusste wirklich nicht, wie oft er das noch erklären musste, bevor der Padawan es endlich begriff.  
„Ich könnte die Truppen von hier aus koordinieren.“ schlug Griffin vor.
„Nein, du kommst mit.“ wies Obi-Wan ihn an und verließ die Brücke, um sich für den Kampf vorzubereiten.
Griffin blieb missmutig zurück und wandte sich nach kurzer Zeit wieder dem atemberaubenden Anblick des Planeten unter ihnen zu.
>>Ich hab da ein ganz mieses Gefühl.<< dachte der junge Padawan beim Gedanken an die bevorstehende Mission.




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