Versuch es nicht




Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.





Es war ein schöner sonniger Tag auf Naboo. Eigentlich waren die Tage auf Naboo immer schön. Jedenfalls hatte Obi-Wan Kenobi noch nie einen schlechten Tag dort erlebt.

Er befand sich zusammen mit seinem inzwischen 16 Jahre alten Padawan Anakin Skywalker auf einer Trainingsmission. Nachdem die beiden eine ziemlich anstrengende Mission im Outer Rim hinter sich hatten, hatte Obi-Wan den Rat darum gebeten, ihnen zu gestatten, mal wieder auf eine Trainingsmission zu gehen und der Rat hatte seinem Ersuchen stattgegeben.

Nun waren Meister und Padawan also hier. Anakin hatte sich einen Planeten aussuchen dürfen und hatte sich für Naboo entschieden. Teils aus sentimentalen Gründen, teils, weil er hoffte, eine gewisse Senatorin wieder zu sehen.

Was er jedoch nicht wusste, war, dass sich Padmé im Moment leider nicht auf ihrem Heimatplaneten aufhielt, sondern beruflich unterwegs war.

 

Obi-Wan und Anakin befanden sich nun schon seit ein paar Tagen auf Naboo und langsam aber sicher wurde Anakin langweilig. Ständig meditierten sie oder kämpften gegeneinander, aber es passierte nichts wirklich Spannendes. Das war nicht unbedingt das, was sich ein 16-jähriger unter Vergnügen vorstellte, dabei versuchte sein Meister ihm ständig klarzumachen, dass sie sich nicht unbedingt zum Spaß hier befanden. Aber das konnte Anakin nicht so recht verstehen. Seiner Meinung nach, hatten sie sich nach der letzten Mission ein bisschen Urlaub verdient. Nur fragte ihn leider kaum jemand nach seiner Meinung. Des Weiteren war ihm nicht ganz klar, warum sie sich für ihr Training unbedingt auf einen anderen Planeten begeben mussten, denn schließlich absolvierten sie das gleiche Training auch im Tempel, aber Obi-Wan ließ sich von seiner Idee nicht abbringen.

 

„Du hättest ja einen spannenderen Planeten heraussuchen können, Anakin“, pflegte er immer zu sagen, wenn dieser sich mal wieder beschwerte.

Irgendwo hatte er ja Recht, aber es hatte eben die Chance für Anakin bestanden, Padmé Amidala wieder zu sehen. Wer konnte denn ahnen, dass sie sich nicht hier befand?

Seit sieben Jahren hatte er sie nicht mehr gesehen, aber jeden Tag an sie gedacht. Nur konnte er das seinem Meister natürlich nicht erzählen.

 

Also begnügte sich Anakin damit, das zu tun, was Obi-Wan von ihm verlangte und die restliche Zeit, meistens abends und nachts, dafür zu nutzen, sich zu vergnügen. Zu diesem Zweck streifte er durch Theed und tat so ziemlich alles, was seinen Meister schockiert hätte, würde er alle Details kennen. Obi-Wan hatte beschlossen großzügig zu sein und tat so, als würde er das meiste nicht mitbekommen.

 

An jenem besagten sonnigen Tag also, waren Obi-Wan und Schüler auf dem Weg zu einer Wiese, die an einem Fluss gelegen war. Dort wollten sie wieder einmal gegeneinander kämpfen.

Anakin war mittlerweile schon ziemlich groß und hatte auch an Kraft, Geschicklichkeit und Schnelligkeit zugenommen. Obi-Wan war von seinen Fähigkeiten immer wieder verblüfft. Vor allem wenn er an sich selbst mit 16 Jahren zurückdachte.

 

„Und was machen wir nach dem Training, Meister?“

 

„Frag mich das, wenn es soweit ist. Worauf sollst du dich konzentrieren, Anakin?“

 

„Auf das Hier und Jetzt“, leierte der Padawan lustlos herunter.

 

„Ganz genau. Anstatt hier so ein Gesicht zu ziehen, solltest du dir vielleicht einmal vornehmen, gegen mich zu gewinnen.“

 

Anakin blieb stehen.

 

„Ich habe Euch schon das Leben gerettet, wieso sollte ich es mir zum Ziel setzen, es Euch wieder zu nehmen?“

 

Er grinste seinen Meister schelmisch an.

 

„Eine beeindruckende Logik“, erwiderte dieser trocken. „Bilde dir nur nicht zuviel darauf ein, mein junger Schüler. Und jetzt los! Greif mich an!“

 

Offenbar waren sie an dem Ort angekommen, den Obi-Wan diesmal für ihr Training bestimmt hatte. Denn er war stehen geblieben und schaute seinen Schüler herausfordernd an.

Anakin rief sein Laserschwert mit der Macht in seine Hand und zündete die eisblaue Klinge. Sein Meister stand immer noch unbeweglich da.

‚Wer bildet sich hier zuviel ein? Steht da, als ob er nichts zu befürchten hätte.’ Anakin hasste es, wenn man ihn unterschätzte. Zwar war ihm klar, dass Obi-Wan ihn nicht unbedingt unterbewertete, sondern eher abwartete, aber dennoch reizte es in irgendwie.

Also beschloss er zur Tat zu schreiten und näherte sich seinem Gegner langsam und vorsichtig. Er war sich nie sicher, ob sein Mentor einfach stehen bleiben und warten würde oder überraschend und blitzschnell angriff. Anakin hatte beides schon erlebt, kannte Obi-Wans Techniken inzwischen und konnte trotzdem nicht einschätzen, wann er welche einsetzte. Doch diesmal würde ihm kein Fehler unterlaufen. Diesmal würde er wachsam sein und Obi-Wans Schwächen zu seinem Vorteil machen.

 

Obi-Wan rührte sich immer noch nicht, sondern konzentrierte sich voll und ganz auf die Bewegungen und Gefühle seines Schülers. Während er die ersteren positiv bewerten konnte, machte er sich bei seinen Gefühlen jedoch einige Gedanken. Anakin hasste es, zu verlieren und daraus entstand manchmal eine Verbissenheit, die nicht zur Art eines Jedi gehörte. Jedi waren nicht stur und zornig. Doch genau das fühlte Anakin im Moment.

Zwar bereitete Obi-Wan das einige Sorgen, aber andererseits erinnerte er sich an seine Padawan-Zeit zurück, in der er Anakin manchmal sehr ähnlich gewesen war. Qui-Gon Jinn hatte ihn damals genau richtig angepackt und Obi-Wan hoffte, dass ihm das nun auch bei seinem eigenen Padawan gelingen würde, auch wenn er daran zweifelte, dass er jemals ein so guter Lehrer wie Qui-Gon werden würde.

 

Mittlerweile hatten sich die beiden Kontrahenten eine Weile umkreist; Anakin seine Waffe in der Hand und mit ein wenig gebeugten Knien, Obi-Wan immer noch relativ unbeweglich.

Immerhin hatte sich Anakins Geduld verbessert. Noch vor einiger Zeit hätte er sich einfach ungestüm auf seinen Gegner gestürzt, ohne vorher nachzudenken. Da ihm das bei Obi-Wan jedoch meistens schlechte Erfahrungen eingebracht hatte, hatte er seine Lektion gelernt und war nun etwas vorsichtiger. Man musste zugeben, dass er schnell lernte.

 

Doch Anakins Geduld hatte immer noch ihre Grenzen und so setzte er zum Angriff an. Sein Schlag wurde jedoch von Obi-Wans Laserschwertklinge pariert, die wie von Geisterhand plötzlich da war und kalt und blau vor seinem Gesicht leuchtete. Aber Anakin war trotzdem nicht besonders überrascht. Er kannte Obi-Wans Schnelligkeit und war ihr ja mittlerweile schon ziemlich ebenbürtig, sodass er selbst beinahe ebenso schnell sein konnte.

Die beiden Klingen verhakten sich also ineinander und die beiden Kämpfenden standen dicht beieinander und sahen sich in die Augen. Die wie ihre beiden Klingen ebenfalls blau waren. Obi-Wan holte tief Luft.

 

„Es geht nicht nur darum zu gewinnen, Anakin, sonder darum, im Kampf besser zu werden. Das sollte dein Ziel und deine oberste Priorität sein und nichts anderes. Dabei spielt es keine Rolle, wer von uns beiden gewinnt. Wir wissen beide, dass du gut kämpfst und immer stärker wirst, nur musst du noch mehr lernen, deine Stärken richtig einzusetzen. Also versuch nicht nur gegen mich zu kämpfen, sondern tu es. Einen Versuch gibt es nicht.“

 

Mit diesen letzten Worten zog er sein Schwert und sich selbst einige Schritte zurück. Sie umkreisten sich erneut, nur, dass diesmal auch Obi-Wan seine Waffe in der Hand hielt und darauf achtete, dass sich die Klinge diagonal vor seinem Körper befand. Beiden konnte man die Konzentration deutlich ansehen und sie lebten sozusagen für diesen Kampf.

 

Diesmal griff Obi-Wan zuerst an mit einer solchen Geschwindigkeit, dass man das Blau der beiden Klingen nur noch schemenhaft erkennen konnte, weil man mit dem Auge nicht so schnell mitkam. So schnell wirbelten ihre Schwerter hin und her, geleitet durch die Macht. Da sie schon oft gegeneinander gekämpft hatten, kannten sie beide ihre gegenseitigen Stärken und Schwächen und versuchten, diese in ihren Kampf mit einzubeziehen und für den anderen überraschende Aktionen zu starten. Das gelang ihnen manchmal, sodass sie sich teilweise nur um Haaresbreite verfehlten und die Wärme, die ihre Schwerter verursachten, spüren konnten.

 

Schon nach ein paar Minuten lief ihnen der Schweiß übers Gesicht, doch ließ die Intensität und Schnelligkeit ihrer Angriffe nicht im Geringsten nach, sondern verstärkte sich im Gegenteil nur noch.

 

Mittlerweile war Anakin in der Offensive und drängte Obi-Wan immer weiter zurück. Diesem blieb teilweise nichts anderes übrig, als sich rückwärts zurückzuziehen, wollte er nicht verletzt werden. Zwar gingen beide davon aus, dass der jeweils andere so schnell war und sich nicht verletzen ließ, bzw. würden sie sich bevor es soweit kommt zurückhalten, aber wer die beiden nicht kannte und beobachtete, würde zu dem Schluss kommen, dass sie echte Gegner waren, mit dem Ziel einander auszuschalten. Denn immerhin machten sie auch von Tritten Gebrauch, so weit es eben ging, denn meistens war ein Laserschwert im Weg, das so etwas verhinderte.

 

Obi-Wans Tunika war an einer Stelle inzwischen angesenkt, da Anakin immer weiter offensiv vordrängte und Obi-Wan keinen Raum zum Gegenangriff ließ. Schließlich waren sie am Fluss angekommen. Da dem Jedi-Ritter keine Alternativen zum Ausweichen blieben, sprang er mit einem beeindruckenden Rückwärtssalto auf einen Baumstamm, der durch den Fluss schwamm.

Die Naboo bedienten sich dieser alten Methode, ihr Holz zu transportieren. Nachdem ein Baum gefällt wurde, hievten sie den Stamm ins Wasser und ließen ihn flussabwärts treiben bis zu der Stelle, an der er aus dem Wasser geholt wurde, um weiterverarbeitet zu werden.

Deswegen schwammen von diesen Baumstämmen also mehrere im Wasser und Obi-Wan machte nun davon Gebrauch.

 

Natürlich folgte ihm Anakin sofort und sprang auf den nächsten Baumstamm, der angeschwemmt wurde.

 

Das Duell setzte sich nun auf dem Wasser fort und es wurde immer schwieriger für die beiden Kontrahenten, das Gleichgewicht zu halten. Denn einerseits wollten sie natürlich ihren Gegner angreifen, mussten aber gleichzeitig auch den Gegenschlägen ausweichen oder diese parieren und aufpassen, dass sie nicht in den Fluss fielen. Die Strömung war relativ stark und es kam hinzu, dass sie mit der Macht ihr „Gefährt“ außerdem in die richtige Richtung lenken mussten, was erneut einen Teil ihrer Konzentration beanspruchte. Somit ging der Kampf ein wenig schleppender voran, als noch zu Land, denn immer wieder musste einer von beiden zurückweichen, um die richtige Position zu finden.

 

Anakin spielte mit dem Gedanken, einfach auf Obi-Wans Baumstamm hinüber zu springen, doch musste er dafür den perfekten Moment abwarten. Der war noch nicht gekommen, denn sein Meister, der gerade eine gute Position gefunden hatte und nun fast eins mit dem Stamm war, setzte zu einer Reihe kurz und schnell aufeinander folgender Angriffe an und es war diesmal an Anakin, zurückzuweichen. Doch schnell hatte er sich wieder erholt und konnte kontern.

 

Alles in allem war es ein relativ ausgeglichener Kampf, dessen Ende schwer abzusehen war.

Dann war besagter Augenblick da. Anakin nutze ihn sofort, sprang und landete auf Obi-Wans Baumstamm. Dieser startete sofort einen Angriff und beinahe hätte Anakin durch sein Ausweichen das Gleichgewicht verloren und wäre in die Fluten des Flusses gefallen, doch im letzten Moment fing er sich wieder. Erneut entbrannte der Kampf der beiden Jedi und erneut wirkte alles ein bisschen holpriger, da sie nun noch mehr Faktoren berücksichtigen mussten, als eben ohnehin schon.

 

Es war ein kühner Schachzug Anakins gewesen und Obi-Wan hatte schon im Stillen beschlossen, gleich nach dem Ende des Kampfes, das noch mal mit seinem Schüler zu besprechen. Nicht immer war man mit den Eigenheiten seines Gegners vertraut, wie es gerade der Fall war, sodass es teilweise einfach nur dumm sein konnte, sich in so eine Lage zu bringen. Durch Obi-Wans Aktion, auf den Baumstamm zu springen, wurde der Zweikampf zwar einerseits verschärft, weil es mehr Dinge gab, auf die man zu achten hatte, aber andererseits auch wieder entschärft, weil man nicht so beweglich war, wie an Land. Und da außerdem beide die Nachteile hatten, hoben diese sich wieder auf.

Aber es war eine ganz andere Sache, auf den Baumstamm des Gegners zu springen. Das erforderte eine enorme Körperbeherrschung und viel Übung im Umgang mit der Macht. Zwar hatte Anakin ein herausragendes Talent, für alles, was mit der Macht zu tun hatte und war stark in der Macht, jedoch war er trotzdem erst 16 und hatte noch eine Menge zu lernen. Zu Obi-Wans Bedauern vergas er das jedoch nur allzu oft und traute sich mehr zu, als er dann wirklich konnte.

 

Um dem Kampf ein schnelleres Ende zu setzen und seinem Schüler außerdem eine Lektion zu erteilen, nutzte Obi-Wan Anakins Engstirnigkeit und sprang auf den nächstgelegenen Hügel an Land. Anakin hatte die Situation nicht vollständig überblicken können und hatte einfach nicht damit gerechnet bzw. war nicht auf die Idee gekommen, dass es diese Alternative gab.

Während Obi-Wan nun auf besagtem Hügel stand, hielt Anakin mit der Macht seinen Baumstamm vor besagter Anhöhe an, überlegte seinen nächsten Schritt und hatte schon Ansätze, zum Sprung.

 

„Lass es, Anakin. Das hat keinen Zweck. Ich bin in der höheren Position. Es zu versuchen wäre töricht. Dafür bist du noch nicht so weit. Es gehört manchmal zum Leben dazu, sich einzugestehen, dass man unterlegen ist. Schließlich besagt die erste Jedi-Kampfregel ‚überlebe’. Auch wenn man dafür aufgeben oder gar fliehen muss.“

 

„Wie könnt Ihr Euch so sicher sein, dass ich das nicht schaffen würde? Habt Ihr eine so geringe Meinung von meiner Macht?“

 

„Das hat nichts damit zu tun, Anakin. Ich versuche, dir zur veranschaulichen, dass selbst die mächtigsten Jedi-Meister ab und zu zugeben müssen, dass sie einer Situation nicht gewachsen sind. Das gehört zu wahrer Größe und Weisheit dazu.“

 

Mit diesen Worten, senkte er sein Laserschwert und deaktivierte es.

Anakin tat es ihm gleich, doch wurmte ihn die Tatsache, dass Obi-Wan  ihn noch nicht einmal hatte probieren lassen, ob er tatsächlich gescheitert wäre. Vielleicht hatte er einfach nur Angst, sein eigener Schüler  könnte es tatsächlich schaffen.

 

 

 

 

neun Jahre später:

 

Mustafar. Dunkel, aber doch hell durch das Feuer. Heiß und doch eine alles durchdringende Kälte.

 

Anakin Skywalker alias Darth Vader und Obi-Wan Kenobi sein ehemaliger Meister und Freund, ja Bruder, standen sich gegenüber auf einer alten Repulsorliftplattform und trieben durch den Lavastrom von Mustafar.

Vorangegangen war eines der spektakulärsten Lichtschwertduelle der Geschichte, bei dem zwei Giganten aufeinander trafen, die sich fast ebenbürtig waren. Die nur darauf warteten, dass der jeweils andere einen für ihn tödlichen Fehler beging, den man sofort ausnutzen könnte und würde. Bis jetzt war das noch nicht geschehen.

 

Vader holte zu einem vernichtenden Schlag aus, dem Obi-Wan nur mit Mühe etwas entgegenhalten konnte. Ihre beiden Waffen verhakten sich ineinander und nun standen sie ganz dicht beieinander. Es war ein physisches wie ein psychisches Kräftemessen und Obi-Wan spürte, dass er seinem ehemaligen Schüler nicht mehr lange standhalten konnte.

 

Vader hingegen hatte sich ganz seinem Zorn hingegeben. Dieser Mann war für alles verantwortlich. Daran, dass die Jedi die Republik verraten hatten. Daran, dass er selbst nicht weiterkommen konnte, weil Obi-Wan das nicht zugelassen hatte. Daran, dass er nicht zum Meister gemacht worden ist und vielleicht noch etwas hätte verhindern können. Daran, dass er seinen Freund, Mentor und Unterstützer Palpatine hatte ausspionieren müssen. Und vor allem daran, dass seine eigene Frau ihm nicht mehr vertraute und glaubte. An allem war er Schuld.

 

Während seine Wut ins Unermessliche stieg, nutzte Obi-Wan erneut, wie bereits vor Jahren, die Gelegenheit, seiner kurzen geistigen Abwesenheit und sprang auf einen Felsvorsprung hinter ihnen.

 

Vader hielt mit der Macht erneut die Plattform an.

 

„Es ist vorbei, Anakin. Ich stehe deutlich über dir!“

 

„Ihr unterschätzt noch immer meine Macht!“

 

„Versuch es nicht!“

 

Obi-Wans Blick wurde flehentlich.

Doch der Mann, der einst sein Bruder war, hörte nicht mehr auf ihn. Er hatte damals schon aufgegeben, obwohl er insgeheim gewusst hatte, dass er es schaffen konnte. Und damals war er erst 16 gewesen. Diesmal würde er nicht nachgeben. Diesmal würde er siegen.


ENDE