Return of the Grand Admiral

Teil 1 von ?


Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.





1.Prolog


„Aber...es war ein meisterhafter Plan.“

 

Entsetzt sah Captain Gilad Pellaeon, wie sein Vorgesetzter zusammensank und seine rotglühenden Augen schloss, während der Blutfleck auf seiner Uniformjacke wuchs.

Das konnte nicht sein.

Das konnte einfach nicht sein.

Vor wenigen Minuten noch schien der Sieg über die Rebellen zum Greifen nahe. Selbst der unerwartete Angriff der verdammten Schmuggler auf die Schiffswerften wäre nichts gewesen, womit der Großadmiral nicht fertig geworden wäre. Und dann hatte Thrawns eigener Leibwächter Pellaeon plötzlich niedergeschlagen und Thrawn erstochen.

Dieser verdammte Sohn eines Rancors!

 

Pellaeon fuhr erschreckt herum, als die Türen zum Kommandoraum aufsprangen.

Herein stürmte eine Abteilung Sturmtruppen, angeführt von einem jungen Leutnant, Tierce, wenn er sich recht erinnerte. Ihnen folgten auf dem Fuße mehrere Schiffsärzte.

Tierces Augen weiteten sich vor Schreck, als sein Blick den zusammengeschlagenen Captain und den Großadmiral mit der furchtbaren Stichwunde in der Brust erfasste.

„Captain, was ist passiert? Sind sie verletzt?“, stotterte der Leutnant.

„Mir gehts gut. Kümmert euch um den Großadmiral!“, presste Pellaeon hervor.

Sofort stürzten sich die Ärzte auf Thrawns reglose Gestalt. Der verletzte Alien wurde durch die Leiber seiner Helfer vor den Blicken der Umstehenden abgeschirmt.

Minimal weniger besorgt wandte Pellaeon sich wieder Tierce zu.

„Es war Rukh. Der elende Verräter muss noch auf dem Schiff sein. Bringt ihn mir, egal ob tot oder lebendig! Und schaltet auch alle anderen Noghri auf unseren Schiffen aus! Wir können keinem von denen mehr vertrauen.“

„Mit Vergnügen, Captain“, erwiderte Tierce grimmig und eilte mit den Sturmtruppen hinaus.

 

Nun konnte Pellaeon sich wieder seiner größten Sorge zuwenden.

Behutsam, um bloß nicht zu stören, trat er an die Ärzte heran, die dem Großadmiral die Jacke heruntergeschnitten hatten und nun damit beschäftigt waren, die Blutung zu stoppen und seinen Körper zu scannen.

„Ist er...?“

Es dauerte einige Sekunden, bis der angespannt wirkende Stabsarzt ihm antwortete.

„Er lebt. Aber es steht schlecht um ihn. Wir müssen ihn sofort operieren.“

Peallon nickte knapp.

Er fühlte sich betäubt und seltsam unbeteiligt, als er zusah, wie Thrawns reglose Gestalt vorsichtig auf eine Repulsortrage gelegt und hinausgebracht wurde.

Er lebt. Er lebt. Er lebt. Dieser Gedanke schwirrte wie ein Mantra durch seinen Kopf.

 

Das Pfeifen der Kommanlage riss Pellaeon aus seiner Gedankenwelt.

Verdammt, die Schlacht war ja immer noch da draußen im Gange.

„Großadmiral, was ist da bei Ihnen los? Die Flotte braucht Befehle“, schallte Leutnant Tschels nervöse Stimme durch das Komm. Nun lag es an Pellaeon, zu entscheiden. Die Wahl fiel nicht schwer. Niemand, außer Thrawn, konnte hier noch das Ruder herumreißen.

„Der Admiral ist..unpässlich. Diese Schlacht ist verloren. Wir ziehen uns zurück.“

 

Kurz darauf trennten die sich Schiffe von Thrawns Flotte von ihren Gegnern und sprangen in den Hyperraum. Während bei den Streitkräften der Neuen Republik und der Schmuggler-Allianz Jubel ausbrach, herrschte auf der Brücke des Sternenzerstörers Schimäre Weltuntergangsstimmung.

Der Mann, der die letzte Hoffnung des Imperiums war, lag schwer –vielleicht sogar tödlich- verletzt darnieder. Was sollte nur werden, wenn er sich nicht mehr erholte?

Pellaeon mochte es sich gar nicht vorstellen.

Ich flehe Sie an, Großadmiral. Bleiben Sie uns erhalten.




Ende von Teil 1

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