Farmboy


Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.



Anmerkung der Autorin:

Kurzes Intermezzo kreativer Energie, entstand zu 100% während meiner Arbeitszeit (was davon zeugt, wie viel ich zur Zeit im Büro zu tun habe *g*). Anscheinend lebe ich eine Art Kindheitsphantasie aus - war nach dem ersten Mal "Star Wars" gucken vor 11 Jahren total in Luke verliebt *lach*





Das Licht der Zwillingsonnen ließ sein dunkelblondes Haar an manchen Stellen wie Gold schimmern und seine blauen Augen schienen Eins zu werden mit dem endlos weiten, wolkenlosen Himmel über Tatooine.

 

Der Wüstensand rieb ihre Haut wund, der heiße Wind stach ihr in die Augen und sie zog ihren weißen Mantel enger um ihre Schultern, um ihre sich vor der Hitze zu schützen.

 

Doch ihr Mann stand vollkommen regungslos da, atmete ein, atmete aus, als wäre er nie weg gewesen und schwelgte in den verblassten Erinnerungen einer unbeschwerten Jugend. Nichts deutete auf all die Jahre des Kampfes hin; die Tränen der Freude und des Leids waren mit einem Mal getrocknet und selbst die Narben an seiner Wange schienen zu verblassen.

 

In diesem Moment gab es weder Gut noch Böse, kein Licht und keine Dunkelheit, keine Stimmen die nach Hilfe rufen und auch keinen Ehrenkodex. Luke schien nicht einmal mehr der Jedi-Meister zu sein, der sich jeden Tag aufs Neue das Leid der Galaxis auf die Schultern lud. Sie konnte bis in den tiefsten Kern seines Herzens blicken; die Essenz dessen, was er war; der Nährboden für das, was er wurde und womit in die Zeit gezeichnet hatte.

 

Plötzlich –­ ganz so als hätte ihn wieder eine seiner Jedi-Ahnungen getroffen ­– wandte er den Blick vom zerklüfteten Beggar's Canyon und der Jundland-Ödnis ab und sah ihr offen in die grünen Augen.

 

"Woran denkst du?" fragte er unverblümt als er ihr nachdenkliches Starren bemerkte.

 

"Dass du immer noch der alte Farmerjunge bist", sagte sie trocken, doch als er sie verwirrt anblinzelte begann sich ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen abzuzeichnen. Er erwiderte das Lächeln und Mara fühlte eine Wärme in ihrem Inneren, die mit der Hitze des Wüstenplaneten nicht zu vergleichen war.

 

"Manche Dinge ändern sich eben nie."




ENDE