At the end of a road


Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.



Anmerkung der Autorin:

Basiert auf der größeren Fanfiction "No Good Deed" und sollte als Sequel zu "When we first met" und "Kids At Play" gelesen werden. Das ist zwar nicht zwingend notwendig, um die Geschichte zu verstehen, aber damit wäre bei eventuellen Fragen zur Handlung schon geholfen XD~




5 Jahre später…

 

Die schreckliche Pein der Erkenntnis drang in sie ein wie eine Vibroklinge, die ihr direkt ins Herz schnitt. Und doch fühlte sie sich seltsam leer, absolut taub für jede Empfindung, als wüsste sie nicht, ob sie Trauer oder Wut empfinden sollte. Da war nur dieses unangenehme kribbelnde Gefühl in ihrem Magen, als wollte etwas sehr Großes aus ihrem Körper ausbrechen und sie glauben machen, sie würde sich jede Sekunde erbrechen müssen.

Mara drehte sich auf den Bauch und drückte den Kopf in das weiche Kopfkissen, die Finger tief in die weißen Laken gekrallt, und nahm mehrere lange, stockende Atemzüge. Wenn sie in diesem Moment einfach sterben könnte, dann wäre es wenigstens vorbei, ein für alle Mal und sie würde sich auch nicht länger mit dieser schrecklichen, undefinierbaren Empfindung herum plagen müssen, das sie langsam in den Wahnsinn trieb.

Aber warum musste es überhaupt so sein?

Warum konnte das Leben nicht ein wenig gnädiger zu ihr sein, so wie es vor elf Jahren gnädig zu ihr gewesen war?

Sie wartete nur noch auf die Tränen, um sie dann wieder zurück zu drängen, doch sie kamen nicht. Ihre Augen blieben trocken, ihre Sicht klar. Die Unfähigkeit ihren Emotionen einen Ausdruck zu geben, erschütterte sie und gleichzeitig auch wieder nicht.

Egal, wie oft sie ihre Gedanken wiederholte und egal, wie oft sie alle möglichen Szenarien in ihrem Kopf durchspielte, sie sah einfach keine Möglichkeit, ihrem Meister wieder unter die Augen zu treten. Sie wusste, wie enttäuscht er von ihr war, sie konnte es beinahe körperlich spüren. Sie konnte sich ganz genau vorstellen, wie er die Jahre verfluchte, die er mit ihrem Training vergeudet hatte, und sich selbst dafür tadelte, dass er das heruntergekommene Straßenmädchen aus Coronet überhaupt zu seiner Schülerin gemacht hatte.

Es war ein Traum gewesen. ein einziger Traum, viel zu schön, um wahr zu sein.

Sie hatte immer geglaubt, dass sie eines Tages eine große Jedi werden würde, die half die Galaxis nach dem fatalen Bürgerkrieg gegen das Imperium wieder aufzubauen. Eines Tages würde sie das Dasein eines Niemands hinter sich lassen und jeder, der einmal ihren Namen hörte, sollte ihn je wieder vergessen. Ihr Glaube und ihr Selbstvertrauen waren so unerschütterlich gewesen, dass sie nicht einmal bemerkt hatte wie sehr sie sich irrte.

Langsam fürchtete sie, dass es besser wäre, wenn Anakin Skywalker sie niemals gefunden hätte. Vielleicht hätte Shrike, ein corellianischer Gangsterboss, sie angenommen und ihr eine Ausbildung gegeben. Als junges Mädchen hätte sie fast alles für ein paar Credits und etwas zu Essen getan und es gab sicherlich schlimmere Menschen in diesem Universum als Shrike. Aber nein, sie hatte so dumm sein und Luke Skywalker die Provianttasche klauen müssen! Damit hatte dieser ganze Schlamassel überhaupt erst angefangen.

Aber vielleicht war es noch nicht zu spät in das Leben zurück zu kehren, dass sie einst geführt hatte. Ohnehin wären Meister Kenobi, Anakin, aber auch Luke und Leia ohne sie viel besser dran.

Mara setzte sich langsam auf und sah sich in der kleinen Kammer um. Das Zimmer war genau wie alle anderen Räume in Pletts Zitadelle auf Belsavis aus dunklem Stein gehauen, der den allgegenwärtigen wabernden Nebel dieser Welt daran hinderte, die unterirdischen Tunnel und Schlafgemächer zu fluten. Neben ihrem Bett standen nur ein Stuhl und eine Holoprojektor-Einheit, die es ihr gestattete, Dateien aus den Überresten des Jedi-Archivs zu studieren.

Auch Maras persönliche Habseligkeiten waren überschaubar: Eine Jedi-Tunika, ein paar einfache Kleidungsstücke zum Wechseln, ein kurzes Vibromesser, ein Datenträger auf dem sie ihre Lieblingsmusik gespeichert hatte und natürlich ihr Lichtschwert. Sie schob den Regulator am Heft des Schwertes nach oben und ließ die violette Klinge ein letztes Mal aus dem Knauf springen, wie ein mächtiges Tier aus purer Energie. Wie glücklich war sie gewesen, als sie es angefertigt hatte und Anakin mit vor Stolz geschwellter Brust bekundet hatte, dass sie ihre Sache gut machte. Nun würde sie dieses Symbol der Macht wohl hinter sich alles müssen, so wie es Meister Qui-Gon Jinn getan hatte. Doch anders als er würde sie nicht mehr zurückkehren. Dieses Leben hier war ihr nicht bestimmt gewesen.

Sie merkte kaum wie die Zeit verstrich, während sie zum Schrank ging und ihre Kleidungsstücke eines nach dem anderen sorgfältig in eine Reisetasche hinein zu falten begann. Durch die Macht spürte sie nur das friedliche Schlummern der vielen Seelen in den Räumen der Zitadelle.

Wenn jemand sie bei diesem Vorhaben erwischte und sie darin hinderte ihres Weges zu gehen, würde Mara sich eine gewaltige Portion Ärger einhandeln. Doch die Zeit lief unerbittlich gegen sie und sie fürchtete, dass bald schon die ersten Jedi-Meister ihre Schlaf-Trance beenden und den neuen Tag beginnen würden.

Schließlich zog Mara den Verschluss ihrer Tasche fest zu, erhob sich und tauschte ihre Jedi-Tunika gegen einen schwarzen Overall und ein paar einfache Stiefel. Ein Blick in den Spiegel und sie wusste, dass sie sich für einen Außenstehenden nicht im Geringsten von einem ganz normalen, sechszehnjährigen Mädchen unterschied, obgleich die weiblichen Rundungen ihres Körpers noch nicht ganz ausgebildet waren.

Wieder nahm sie ihr Lichtschwert in die Hand und betrachtete es eine kleine Weile – das Metall fühlte sich schwerer an als sonst - dann legte sie es auf den Nachttisch an der Kopfseite ihrer Pritsche, ehe sie ihre Tasche nahm und aus dem Zimmer eilte.

Beinahe lautlos hastete sie die schier endlosen Gänge entlang, während die Macht die Dunkelheit um sie herum zu erhellen schien und ihr den Weg wies.

Sie passierte die Eingangspforte der Zitadelle und sogleich schlugen ihr die vielen, süßliche Düfte des Dschungels und der dichte, stickige Nebel entgegen, die für Belsavis so typisch waren. Wie sehr würde sie die alte Zitadelle vermissen. In den letzten zehn Jahren war sie immer wieder auf ihrer Heimat gewesen, auch wenn Meister Skywalker sie die meiste Zeit zu interplanetaren Missionen mitgenommen hatte.

Hier hatte sie so oft mit Leia gespielt. Mara konnte sich erinnern, als wäre es gestern gewesen, dass sie mit den Skywalker-Zwillingen auf der alten Ruinenmauer auf dem Berg gesessen hatten, um des Nachts die Sterne zu beobachten. Das Herz wurde ihr schwer bei dem Gedanken, dass sie nicht nur ihren Lebenstraum aufgeben musste, sondern alles, was ihr einmal etwas bedeutet hatte. Ihre Freunde, ihre Familie.

Doch der Weg war hier nun für sie zu Ende.

Mit einem gequälten Lächeln schüttelte sie den Kopf. Wenn sie so weiter machte, würde sie noch vorzeitig alt und grau werden. Sie musste diese Gedanken abschütteln.

Und so machte sie sich auf den langen Abstieg hinunter zu der kleinen Stadt am Fuße des Berges, wo viele der Jedi-Schiffe untergebracht waren. Sie kannte einen der Raumhafentechniker, Peckum, er würde ihr sicherlich Zugang verschaffen. Denn ohne ihren Meister konnte sie auf legalem Wege nicht in die Docks gelangen.

Eine halbe Stunde lang trottete sie den altbekannten Pfad zur Stadt hinunter und lauschte in die Nacht nach feindlich gesinnten Raubtieren, doch bis auf das Schreien der Paradiesvögel in der Ferne oder das Knacken der Äste, wenn ein Nagetier vorbei huschte, blieb alles still. Als sie dann schließlich am Stadtrand ankam fühlte sich noch genauso elend wie zuvor, doch mit jeder Minute, die verging, und mit jedem Schritt, den sie tat, konnte sie sich mehr und mehr von ihrem alten Leben verabschieden.

Die braunen, flachen Steinhäuser waren noch dunkel, nur das gelbliche Licht der Straßenbeleuchtung oder alter Reklametafeln erhellte die Nacht. Mara wandte ihr Gesicht dem Himmel zu und spürte, wie eine frische Brise über den Pfad hinweg fegte. Am Horizont zu ihrer Rechten erhellte sich bereits das Firmament und ein zartes Rosa mischte sich in das Alles beherrschende Graublau über Belsavis. Sie hatte schon so viele Sonnenaufgänge gesehen. Manche der Tage, die darauf folgten, waren nicht so gut, aber die meisten waren schön gewesen.

Ein trauriges Seufzen erwischte ihr, als sie aus den schwarzen Schatten der Bäume heraustrat und die Häuser am Ende des Pfades genauer ins Auge nahm. Solange es überall still blieb würde sie einen Angreifer aus dem Hinterhalt sicherlich früh genug bemerken. Und zur Not hatte sie auch immer noch die Macht.

Die Macht - noch etwas, von dem sie sich verabschieden musste.

"Mara!" rief plötzlich jemand hinter ihr. "Mara, was machst du denn?"

Als sie die Stimme erkannte, versetzte es ihr wieder einen schmerzhaften Stich. Sie schloss die Augen, schluckte und rang um ihre Selbstbeherrschung. Offensichtlich war es doch jemandem aufgefallen, dass sie nicht mehr in ihrem Quartier war.

Als er keine Antwort von ihr erhielt, schloss Luke zu Mara auf, umrundete sie und starrte sie mit einer Mischung aus Sorge und Ratlosigkeit an.

"Mara?" fragte er.

Ihre Augen öffneten sich langsam und ihr Blick wanderte zu ihm hinüber.

Seine blauen Augen leuchteten trotz der dämmrigen Dunkelheit und schienen sie bis zu ihrem Kern zu durchleuchten. Sie spürte ernsthafte Sorge, die von ihm ausging, wie eine stumme Umarmung.

"Hallo, Luke.", sagte sie tonlos.

Seine Augenbrauen zogen sich zusammen, wie sie es immer taten, wenn er etwas nicht verstehen konnte. Auch seine Lippen verzogen sich wie immer zu einem sanften Schmollmund. Und genauso wie immer amüsierte sie dieser Anblick sehr, doch diesmal war es ein kühles, freudloses Lächeln, dass über ihr Gesicht huschte.

"Was machst du denn hier?" fragte er sie erneut.

Sie sahen einander für einige Augenblicke an und sie hoffte, dass er sie verstehen würde ohne dass sie es aussprechen musste. Doch vielleicht wollte er sie gerade dazu zwingen. Er war gut darin, sie dazu zu bringen, Dinge gegen ihren Willen zu tun.

"Luke, bitte lass' mich", meinte sie nur, "ich muss gehen."

"Gehen?" wiederholte er und nun schwang Fassungslosigkeit in seiner Stimme mit. "Was meinst du mit 'gehen'?"

Sie schüttelte den Kopf. "Luke, bitte. Du kannst das nicht verstehen!"

"Was kann ich nicht verstehen? Dass du dich gegen deinen Meister – meinen Vater! - gewandt und verleugnet hast, dass du eine Jedi bist?" entfuhr es ihm. "Was glaubst du, wie oft ich es mir und wie oft Leia es sich gewünscht hat, nicht das Kind von Anakin Skywalker zu sein? Du solltest mich gut genug kennen, um das zu wissen. Und du solltest meinen Vater gut genug kennen, um zu wissen, dass er dir verzeihen wird. Du bist wie eine Tochter für ihn!"

"Vielleicht ist es gerade deswegen gut, dass ich fortgehe", rief Mara erhitzt, "dann muss er sich nicht ständig Sorgen machen. Und wenn du mich verstehen kannst, dann wirst du auch wissen, warum ich hier nicht bleiben kann."

"Es gibt einen Unterschied, ob man sich etwas wünscht oder ob man jedem Wunsch einfach so nachgibt.", sagte Luke ernst, "Und meistens ist das, was wir uns wünschen nicht immer das Richtige für uns."

Sie kniff die Augen zusammen.

"Sehr weise gesprochen, Meister Skywalker."

"Kein Grund sarkastisch zu werden!" rief Luke beleidigt.

"Ach ja? Wer spielt denn hier den Altklugen?" warf sie ihm entgegen. "Du bist auch erst 18!"

Luke öffnete den Mund und offensichtlich lag ihm bereits eine stürmische Erwiderung auf der Zunge. Doch dann schloss er den Mund und überlegte es sich anders.

"Du bist so ein Dickschädel.", sagte er nur voller Resignation und Trauer, ehe er auf den sandigen Boden unter ihren Füßen starrte und sein Gesicht in der Dunkelheit eine seltsame Farbe annahm. Mara sah in verblüfft an. War das etwa Röte, die da über seine Wangen flackerte?

"Du wirst mir fehlen.", gestand er schließlich.

Wieder entlockte er Mara ein Lächeln. Sie stellte ihre Reisetasche auf den Boden neben sich und legte besänftigten ihre Hände auf Lukes Oberarm. Mit ihren Blicken bat sie ihn stumm um Verzeihung.

Und dann, keine Sekunde später, spürte sie, wie sich ihre Lippen unbeholfen auf seinen Mund drückten. Lukes ganzer Körper schien sich unter der Berührung zu versteifen, als hätte ihn ein Blitz durchzuckt. Als sie begriff, was sie da tat, fuhr sie zurück und war über sich selbst entsetzt.

Immer noch von der Sohle bis zum Scheitel angespannt, starrte Luke sie an, unfähig etwas darüber zu sagen, was gerade zwischen ihnen passiert war.

Um ihre eigene Scham zu verbergen, beugte Mara sich nach unten, schulterte ihre Reisetasche und ließ Strähnen ihres dicken, roten Haares eine Hälfte ihres Gesichtes verdecken.

"So sagt man auf Corellia Auf Wiedersehen.", murmelte sie und setzte ihren Weg fort ohne zu wissen, wohin ihre Reise sie führen würde.

Luke stand noch eine ganze Weile da und sah zu der Stelle hin, an der Mara schließlich um die Ecke gebogen und verschwunden war.

Auch wenn ihre erste Begegnung damals in Coronet nicht besonders gewöhnlich gewesen war, seit Anakin Skywalker Mara Jade zur Padawan-Schülerin genommen hatte, war ihm das wilde, temperamentvolle Mädchen sehr ans Herz gewachsen, fast so, als wäre sie seine zweite Schwester. Irgendetwas in seinem Inneren sagte ihm, dass es gut so war, sie gehen zu lassen, denn er konnte es nicht mit ansehen, wenn sie unglücklich war. Natürlich hätte Mara gegenüber Dritten niemals zugegeben, dass sie und Luke eine Freundschaft pflegten, die tiefer ging. Genauso wenig hätte sie sich selbst gegenüber eingestanden, dass auch sie manchmal Unterstützung brauchte. Sie hatte sich schon immer dagegen gesträubt, seine Hilfe anzunehmen.

Doch diesmal war es anders gewesen. Diesmal hatte sie sich nicht vor ihm verschlossen – im Gegenteil.

Luke hob seine Finger zum Gesicht und berührte vorsichtig seine Lippen. Er war auf alles vorbereitet gewesen, nur nicht auf das. Sie hatte gezittert, er hatte es genau spüren können, und offensichtlich war ihr Kuss der Ausdruck von etwas gewesen, von dem Mara selbst nicht gewusst hatte, dass es existierte. Oder sie hatte es gewusst, es jedoch nicht wahrhaben wollen.

Die Sonne erschien in einem verschwommenen Rotgold über den Wipfeln der Bäume und ihre Lichtstrahlen durchdrangen den dichten Nebel. Luke kniff die Augen zusammen, um nicht von der Sonne geblendet zu werden, die an diesem Morgen seltsam hell schien.

Es wurde Zeit, dass er zurückging. Sein Vater, Leia und die anderen Meister wunderten sich sicherlich schon, wohin der pflichtbewusste Luke verschwunden war, der doch nie zu spät zu den morgendlich Übungen kam. Luke wusste nicht, was er ihnen sagen sollte, welche Geschichte er den Meistern auftischen sollte, um zu erklären, warum Mara Jade fort war und dass er nichts getan hatte, um dies zu verhindern.

Ein fester Knoten schien sich in seiner Kehle zu bilden und ihn zu ersticken, doch Luke versuchte sich zu entspannen und rief die Macht zu sich.

Die Wahrheit, dachte er, ich werde ihnen einfach die Wahrheit sagen.

Während er den holprigen Pfad zurück zur Zitadelle hinaufstieg, dachte er wieder an Mara und all die Momenten, die sie miteinander geteilt hatten. Er war ein Narr gewesen zu glauben, dass sie für den Rest ihres Lebens unbeschwert herumalbern würden. Doch wo auch immer Maras Reise nun hinging, vermutlich war sie so glücklicher.

Aber würden sie sich eines Tages wiedersehen?

Und wenn ja, würde sie dann immer noch ein Band des Verständnisses und der Eintracht verbinden? Er, der Jedi, und Mara... was auch immer sie dann sein würde. Aber während er wehmütig an seine alte Freundin dachte kam ihm nicht der Gedanke, dass er in nur sieben Jahren eine Antwort auf diese Fragen bekommen sollte.

Luke blinzelte und dachte, die Sonnenstrahlen würden ihm wieder in die Augen stechen und ihm die Sicht nehmen, doch als er sein Gesicht berührte, spürte er Tränen, die ihm auf den Wangen brannten. Bittere, salzige Tränen und er tadelte sich dafür, dass er um Mara trauerte, als wäre sie gestorben. Doch er konnte sie nicht aufhalten, so sehr er sich auf bemühte.

Mara fehlte ihm so sehr, dass es wehtat.




ENDE