Love and loss


Disclaimer: Die Figuren aus Star Wars gehören George Lucas. Diese Fanfiction dient der Unterhaltung und ist ohne jedes finanzielle Interesse. Verantwortung und Copyright für den Inhalt der Geschichte verbleiben beim jeweiligen Autor.Eine Verletzung von Urheberrechten ist nicht beabsichtigt.



Anmerkung der Autorin:

Inspiriert durch eine Lucius & Narcissa Geschichte von zum selben Prompt. Fragt mich bitte nicht, was ich mir hierbei gedacht habe... der Versuch von einem Stück sinnloser Poesie... vielleicht?




Ihre erste Begegnung war ein Tanz im Schatten der Dunklen Seite.

Bei ihrer zweiten Begegnung erschien sie ihm nur im Traum, als eine flüchtige Vision.
Doch er wusste, sie würde auf die ein oder andere Weise sein Schicksal besiegeln.

Erst beim dritten Mal sahen sie einander in die Augen, blau gegen grün.
Sie irrten durch den Wald und er rettete sie vor wildem Getier.
Zum Dank rieb sie sein Gesicht mit Nervengift ein.

Zur vierten Begegnung kam sie in friedlicher Absicht.
Er lehrte und sie lernte, Tag um Tag, Stunde um Stunde.
Doch nichts vermochte sie zu halten.
Sie war noch immer wild und ungezähmt, das Feuer des Tatendrangs in ihrem Herzen.

Bei der fünften Begegnung hat es noch keiner von beiden geahnt,
Und sein Herz gehörte noch einer anderen Frau.
Sie waren füreinander kaum mehr als flüchtige Bekannte, Freunde aus der Ferne.
Wie sollten sie auch wissen, was der Strom der Zeit vor ihnen verbarg.
Doch die Macht hat ihre eigene Art, solche Dinge zu regeln.

Ihre sechste Begegnung sollte alles verändern.
Nur ein kleiner Funken Sorge entfachte Leidenschaft und Liebe.
Er liebte ihre scharfe Zunge, sie sein jungenhaftes Grinsen.
Sie redeten und stritten sich, sie liebten sich heiß und innig.
Ihre Herzen verschmolzen miteinander, machten sie endlich vollkommen.
Denn keiner von beiden war nun mehr allein.

Die siebte Begegnung schien gleich ihrer ersten.
Tod und Krankheit zehrten an ihr, Krieg und Niederlage raubten ihm den Schlaf,
Ihre Welt drohte zu zerbrechen und unaufhörlich auseinander zu driften.
Hoffnung ist das einzige Heilmittel, denn ohne Hoffnung kann es keine Liebe geben.
Und ihre Liebe gebar neue Liebe.
Sie entwarfen eine neue Zukunft und sie sollte schön und unbekümmert und unsterblich sein.
Denn man hatte ihnen ein neues Leben geschenkt.

Bei ihrer letzten Begegnung riss sie einen Teil seiner Seele von ihm fort.
Denn sie ging und würde nicht wiederkommen.
Und er war nur noch der Hälfte seiner selbst, denn alles was er liebte, hatte sie mit sich in den Tod genommen.




ENDE