Ihu la Seraphita


Name:

Katharina Verena

 

Nick:

Ihu la Seraphita

 

Ein Lebensmotto oder ein Zitat aus Star Wars, das zu Dir und Deinen Fanfictions passt?

There Is No Sanity

 

Was bedeutet der Nick?

‚Ihu’ ist eine Koseform des elbischen Namens ‚Ihuthiel’, was etwa so viel wie Zauberin bedeutet (hatte zwischen 2002 und 2004 eine starke „Herr der Ringe“-Phase), allerdings musste ich später feststellen, dass das Archiv, dem dieser Name entnommen war voller Fehler war, später stand dort ‚Luthien’. Aber da hatte sich der Nick schon eingebürgert. ‚Seraphita’ hingegen stammt aus dem Manga „Angel Sanctuary“ und ist der Titel des höchsten Engels Adam Kadamon, einem Wesen mit sechs Schwingen, das weder gut, noch böse ist, kein Geschlecht hat und die Magie der Zeit beherrscht. Das ‚la’ ist nur der Schönheit halber.

 

Geschlecht:

Weiblich

 

Beruf:

Auszubildende zur Werbekauffrau

 

Wohnort:

Köln

 

Alter:

21 Jahre

 

Deine Homepage?

laseraphita.livejournal.com

 

Kontakt (e-Mail):

ihuthiel@web.de

 

Seit wann bist Du Star Wars-Fan?

Seit 1997. Vielen Dank an meinen Vater, er hat mich angesteckt *g*

 

Was sind Deine Lieblings-Charaktere im Star Wars-Universum?

Luke Skywalker, Mara Jade, Obi-Wan Kenobi, Qui-Gon Jinn

 

Welches ist Dein Lieblings-Star Wars-Buch/Comic/Film/Computerspiel?

Filme: Episode 3, 5 und 6

Bücher: Der Pakt von Bakura, Die Thrawn-Trilogie, Palpatines Auge, The New Essential Chronology

Comic: Union, Legacy

Spiele: Jedi Knight 1-3, Mysteries of the Sith, KotOR 1

 

Was liebst Du am meisten an Star Wars?

Vor zehn Jahren hätte ich wohl noch geantwortet: Luke. Aber ich denke, was ich wirklich liebte, war eben Lukes Heldenreise. Herausgerissen aus einem Leben der Bedeutungslosigkeit, gezwungen an Reife und Erfahrung zu gewinnen, um die Aufgabe zu erfüllen, die man ihm auferlegt hat. Dieser seelische Gang, die Möglichkeiten zu etwas Besonderem, zu einem Helden zu werden, das hat mich fasziniert und manchmal sah ich mich selber in ihm. Aber je mehr ich über das Star Wars-Univerum erfuhr, umso her liebte ich auch die anderen Charaktere und das hat sich bis heute nicht geändert.

 

Womit beschäftigst Du Dich am meisten im Star Wars-Universum?

Ich bin also weniger an der Science Fiction interessiert, als an den Charakteren, ihren Eigenschaften, ihren Geschichten und dem, was sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Ich versenke mich nur zu Recherchezwecken in technischen Details, ich spiele lieber mit den Möglichkeiten, die mir die Figuren an sich bieten.

Außerdem lese ich gerne über die Geschichte des gesamten Universums, in dem sich diese Charaktere bewegen, wie sie beispielsweise in der New Essential Chronology nieder geschrieben ist. Das ist auch etwas, das ich in mit dem realen Geschichte gerne tue. Ich liebe Mythen und Legenden, lese gerne über sie und versuche immer wieder, neue zu erschaffen oder zu verknüpfen.

 

Was waren Deine ersten Erfahrungen mit Fanfiction allgemein?

Ich habe meine ersten Fanfics auf "minakos-handshake.de" gelesen, daher größtenteils Anime/Manga. Allerdings tauchte in einer der Sailor Moon-Geschichten ein Bösewicht namens "Xizor" auf... und da kam ich mit der Autorin auch direkt in heiße Diskussionen, ob sie Star Wars-Fan sei. Und so bin ich dann schließlich zu den Star Wars-Fanfictions übergelaufen. Bis heute lese ich hauptsächlich als Beta-Reader oder wenn ich über etwas stolpere, an dem ich einfach nicht vorbei komme.

 

Seit wann schreibst Du selbst Fanfiction?

Seit ich 13 Jahre alt bin, also seit 1999.

 

Auf welche Themen bist Du spezialisiert (Romantik, Drama, etc...)?

Ich würde lügen, würde ich behaupten, dass ich mich auf irgendetwas spezialisiert habe. Dafür probiere ich einfach zu viel aus. Allerdings ist es so, dass ich nie ohne große Gefühle auskomme, was dann meist auf Drama hinaus läuft. Ich ergehe mich gerne im Leid oder in der Liebe von Charakteren und gelegentlich nimmt es überhand, aber ich bin nun mal ein Mensch, der von Emotionen lebt. Ganz zu schweigen davon, dass ich bei vielen Star Wars-Romanen eben diese Gefühle, das Leid, das Ringen mit dem Schicksal, vermisse. Vielen fehlt eben diese Heldenreise und der Prozess der Reife, den man mit jedem Hindernis hinter sich bringt. Desweiteren bin ich eher jemand, der sich an den Canon hält oder sich zumindest danach zu richten versucht. Es nervt mich regelrecht, wenn die Figuren absolut OOC klingen.

 

Gibt es andere Fanfiction-Archive in denen Du veröffentlichst?

http://www.animexx.de – Ihu_laSeraphita

http://www.fanfiktion.de – Ihu la Seraphita

http://www.fanfiction.net – Ihu la Seraphita

http://laseraphita.livejournal.com – Schreibjournal

http://ink.accio.nu - ~LaSeraphita

http://www.harrypotterfanfiction.com - ~LaSeraphita

http://www.csi-forensics.com - Ayu & Ihu

 

Wie schreibst Du (spezielle Technik)?

Generell schreibe ich in der dritten Person (Singular), weil es mir schwer fällt, mich in die Ich-Perspektive zu versetzen, obgleich ich immer versuche, mich in die Charaktere hinein zu versetzen. Tatsächlich ist es so, dass ich meist (für die größeren Geschichten) nur eine grobe Storyline festlege, mir klar mache, worauf ich hinaus will, und dann einfach drauflos schreibe. Wenn ich dann erstmal in Fahrt komme, glaube ich manchmal, dass die Figuren meiner Geschichte mir die Worte diktieren und ich sie bloß aufschreibe.

 

Woher nimmst Du Deine Ideen? Was inspiriert Dich?

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, werde ich fast immer durch Musik inspiriert – Musik, die für mich eine tiefere, meist emotionale Bedeutung hat. Das kann eine Melodie, eine Stimmung oder auch nur eine einzige Zeile aus den Lyrics sein. Und da ich so ziemlich alles höre, wobei French House und Symphonic Metal à la Nightwish da schon einen größeren Prozentsatz ausmachen, versuche ich meinen Geschichten genauso viele verschiedene Stimmungen zu geben. Musik ist so etwas wie der Nährboden für meine kreativen Arbeiten und hilft mir gleichzeitig, mich direkt in die Situation hinein zu denken, über die ich gerade schreibe.

 

Schreibst Du auch noch etwas anderes als Fanfiction?

Ich schreibe in so ziemlich jeder Lebenslage, wenn ich kann, daher schreibe ich auch gerne Buch-Rezensionen, Kolumnen und Originale. Bei den Originalen gibt es einmal den größeren Fantasy-Roman „The Unwritten Testament“, als auch die kleineren Werke wie „Okinawa Loveletters“, das einer Reihe von Geschichten entstammt, die ich mit meiner Co-Autorin Ayu the Messiah entworfen habe.

 

Was machst Du gegen Schreibblockaden?

Da ich oft mehrere Geschichten in verschiedenen Universen gleichzeitig schreibe, wechsle ich oft einfach von der einen zu anderen. Außerdem hilft mir der Dialog mit anderen Autoren, die einem mit ihren Meinungen immer wieder neue Ideen eingeben. Und wenn's alles nichts hilft, wird mal wieder gezeichnet, gelesen und Musik gehört. Aber mit etwas zeitlichem Abstand kann ich mich wieder in die Geschichte hinein denken, überlege neu (auch wenn das Grundgerüst steht) und finde einen neuen Ansatz, der mir Spaß macht.

 

Welchen Tipp hast Du für andere Autoren und solche, die es werden wollen?

Ich denke, das Wichtigste ist, dass man Spaß am Schreiben hat. Natürlich möchte man Feedback und Kommentare etc., aber zuallererst sollte man für sich selbst schreiben und auch so schreiben, dass es einem selbst hinterher noch Spaß macht die Geschichte zu lesen. Außerdem finde ich einen individuellen Schreibstil wichtig. Der ist schließlich fast wie eine Signatur. Dadurch wird die Geschichte wirklich einmalig. Never follow the crowd. Aber sich den anzueignen erfordert viel Arbeit – also Lesen und Schreiben und wieder Lesen und weiter Schreiben.

 

In welchem Universum schreibst Du Deine Fanfiction?

Star Wars, Harry Potter, Herr der Ringe, Sailor Moon, CSI:Miami, Riddick, Queer as Folk und Wicked.

 

Was war die erste Star Wars-Fanfic, die Du je gelesen hast?

Tochter der Dunkelheit - Yvanne

 

Was sind Deine absoluten Lieblings-Star Wars-Fanfics?

Da muss ich ja richtig in meinem Gedächtnis kramen, weil es schon eine Weile her ist, dass ich wirklich aktiv Fanfiction gelesen habe. Ich bin halt eher der Produzent von Fiktion, weniger ihr Konsument. Aber das hier sind Stories, an die ich mich auf jeden Fall erinnere:

* A certain point of view – Annika-Leia & Storm{X}Padmé

* A heaven so close - Annika-Leia & Storm{X}Padmé

* Gute Geschäfte – Dairyû

* Harry Potter and the Force of the Chosen One – Lya-chan

* Eine Zeit ohne Vader - Shenea

 

Was war Deine erste Star Wars-Fanfic, die Du geschrieben hast und was hat Dich dazu inspiriert?

Sie hieß „Neoskywalker“ und war ebenfalls ein Zwei-Autoren-Projekt von 2001. Es gab noch ein Prequel namens „Zukunft und Vergangenheit“, ebenfalls aus 2000-2001. Da wusste ich noch nicht viel vom EU und die NJO war auch noch ganz weit weg, dem entsprechend ist die Story total überzogen. Unser Lieblingsspruch war: „Luke hat 'nen Filmriss“ Das sagt wohl alles, oder? *g*

Inspiriert wurden wir dadurch, dass wir darüber nachphilosophierten, wie es wohl wäre, wenn Luke Kinder hätte - und in meiner Fantasie hatte er immer eine Tochter. Ich war fest der Meinung, das würde besser zu einem Weichkeks wie ihm passen *g* Im Endeffekt hatten er und Mara in der Geschichte sogar zwei Töchter. Na ja, Ben Skywalker hat mir ja dann einen Strich durch die Rechnung gemacht *g*. Und die Tochter von Palpatine, Yvanne und die von Obi-Wan, Gabriela, tauchten auch darin auf. Es gruselt mich an diese Story zu denken, es war die absolute Mary Sue und ich traue mich nicht einmal mehr, sie irgendwem zuzumuten, aber das waren nun mal meine Anfänge. Sie hat allenfalls noch einen sentimentalen Wert.

 

Welche Deiner Star Wars-Fanfics gefällt dir am besten?

„What Lies Beneath“, ganz eindeutig. Nicht nur, weil sie meine erste, größere, ausgearbeitete Geschichte mit Mara Jade in der Hauptrolle ist, sondern weil ich mittlerweile mehrere Jahre mit Herzblut an der Storyline gearbeitet habe, mich immer bemühe das typische Star Wars-Feeling hervor zu rufen und selber noch Spaß am Schreiben (und Lesen) habe.

 

Woran arbeitest Du im Moment im Star Wars-Fanfiction-Bereich?

Neben „What Lies Beneath“ möchte ich nun weiter an einer Geschichte über Obi-Wan mit dem Titel „No Good Deed“ und der Fanfic100_de-Challenge „Onehundred Stars and Skies“ mit seinen 100 Kapiteln arbeiten.

 

Welche anderen Hobbys hast Du?

Alles in allem habe ich wahrscheinlich zu viele Interessen, um sie alle ordentlich zu pflegen, daher nur die wichtigsten Hobbys: Seit November 2004 bin ich bei einer Showgruppe namens "Ryuu-Sei" (jap. "Sternschnuppe"), wo ich für Choreographien, und die Bühnen-Skripts zuständig bin. Privat und für die Gruppe mache ich ebenfalls Video- und Musikbearbeitung, was mich schließlich dazu gebracht hat, einem größeren Filmprojekt beizutreten, das sich „Dark Moon Fairytales ~ Darkness lives in every heart“ nennt. Außerdem zeichne ich seit 12 Jahren und tanze seit 16 Jahren. Ansonsten kann man mich des Öfteren im Kino oder bei Filmabenden antreffen. Und wenn das noch nicht, dann liege ich wahrscheinlich gerade auf meinem Bett, höre tödlichst laute Musik und träume vor mich hin – ich könnte ohne Musik nicht Leben, geschweige denn Schreiben.

 

Was gibt es noch über Dich zu sagen?

Wie man sicherlich an diesem Fragebogen gesehen hat, bin ich ein Mensch der gerne und viel erzählt. Falls jemandem das wie eine One-Woman-Freakshow vorkommen sollte, dem sei gesagt, dass ich lediglich auf der Suche nach einem Dialog bin, was nützt es schon zu erzählen, wenn man niemandem hat, mit dem man sich unterhalten kann! Ansonsten bin ich jemand, der viel Spaß haben will. Mein Leben soll ein Feuerwerk sein und kein schamhaftes kleines Lichtelein, wie Emmett Honeycutt es sagen würde *G*.